Hans Vent

Weimar 1934-2018 Berlin

Eifersucht

 

Radierung auf Büttenpapier in Grau, 2006

unten rechts handsigniert und datiert (20)06

unten links bezeichnet EA (Erstabdruck)

Sujetgröße: 13,5 x 9,5 cm, Blattmaße: 29,5 x 21 cm, inkl. Rahmen (s. Fotos)

hervorragender Erhaltungszustand                             

Provenienz: Privatsammlung Berlin

 

Abstrahierte Darstellung einer Eifersuchtsszene um eine Frau, geschaffen vom Berliner Maler und Grafiker Hans Vent (Weimar 1934-2018 Berlin) im Jahr 2006.

 

Hans Vent absolvierte ein Studium der Malerei an der Hochschule für Bildende und Angewandte Kunst Berlin-Weißensee. Dort wurde er bis 1958 von Toni Mau, Kurt Robbel, Bert Heller und Gabriele Mucchi unterrichtet. Ab 1958 war er Mitglied im Verband Bildender Künstler Deutschlands (VBKD). Da seine Bilder einen zum Teil abstrakten Charakter haben, wurden sie in dieser Zeit oftmals als formalistisch angegriffen. Nach mehreren Wandbildern widmete sich Hans Vent ab den 1970er Jahren ausschließlich der Malerei, Grafik und Keramik. Ab 1975 hatte er einen Lehrauftrag für Malerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee inne. Während einer Indienreise 1977 sammelte er zahlreiche Ideen und Anregungen. 1980 wurden seine Arbeiten im Rahmen der Wanderausstellung Zeitvergleich ausgestellt, die von der Kunstzeitschrift ART, der Galerie Brusberg und dem Kulturministerium der DDR in Westdeutschland organisiert wurde. Seit 1990 war Hans Vent ein Mitglied der Akademie der Künste.

 

Preis: 80 €